Das Ensemble

Das Zuger Trompetentrio wurde 1991 durch die drei Zuger Trompeter Corrado Bossard, Willi Röthenmund und Peter Schmid gegründet. Seit 1993 arbeitet das ZTT mit dem bekannten Zuger Komponisten, Pianisten und Organisten Carl Rütti zusammen. Als kompetenter Begleiter an der Orgel wirkte ebenfalls der Luzerner Konzertorganist Markus Kühnis in verschiedenen Projekten mit.

Geprägt durch das Studium am Konservatorium und der Musikhochschule Zürich (alle mit Abschluss Lehr-, Orchester- und Konzertreifediplom bei Prof. Henri Adelbrecht), ergab sich nicht nur eine grosse Konsonanz in stilistischen Fragen, sondern es entwickelte sich auch ein einzigartiger homogener Ensembleklang.

1999 erschien die erste CD „Musik für drei Trompeten, Orgel und Pauken“, MDS Records, MDS 3011).

Das ZTT ist bestrebt, sein Konzertrepertoire ständig zu erweitern und auch der zeitgenössischen Trompetenliteratur genügend Platz einzuräumen. Es erteilt deshalb in regelmässigen Abständen Kompositionsaufträge.

Im Herbst 2005 erschien die zweite CD, mit fünf hervorragenden Werken von Sales Kleeb, Ian de Massini, Hans Kennel, Carl Rütti und Theo Wegmann, welche für das ZTT geschrieben wurden.

Viele originelle Programme von der Renaissance bis zur Moderne konnten mit grossem Erfolg in über 80 Konzerten im In- und Ausland aufgeführt werden.

Höhepunkte waren u.a. die Einladung an den International Organist Summer Congress 1997 nach Haarlem (NL), wo das Ensemble das Galakonzert mitgestaltete, sowie die – auf Einladung der Schweizer Botschaft erfolgte –  Englandtournee 2000. Diese führte das Ensemble nach London, Cambridge (Summer Music Festival) und Norwich, wo es mit verschiedenen britischen Erstaufführungen grosse Beachtung fand. Nach den Südtiroltourneen im Herbst 2002 und 2003 und die Einladung  ans Festival de Masevaux (F) 2004 folgte 2005 die Einspielung der zweiten CD. Zu einem unvergesslichen Konzert wurde das ZTT im November 2007 in die Abbatiale von Romainmôtier eingeladen.

Im Oktober 2009 folgten die Musiker Einladungen in die Partnerstadt von Zug nach Fürstenfeld (A) und ans Contemporary Music Festival nach Budapest (H). Auf dem Programm standen zwei Uraufführungen von László und Bánk Sáry. Das  Repertoire des ZTT umfasst rund 70 Kompositionen aus praktisch allen Epochen und Stilen, darunter 12 Auftragskompositionen und über 25 eigene Bearbeitungen.